VALIDIERUNG , KOMPETENZNACHWEISE, WIE VORGEHEN, TIPPS

VALIDIERUNG ,

 KOMPETENZNACHWEISE, 

WIE VORGEHEN, 

TIPPS 

DIKTIEREN















DOKUMENTE (HANDBUCH BIZ OERLIKON) :




HANDBUCH TEIL 1 (EINLEITUNG, ÜBERSICHT WIE DER ABLAUF IST, WIE WIRD BEWERTET) : 

handbuch_validierungsverfahren_teil1_v1_8.pdf (zh.ch)











HANDBUCH TEIL 2 (WIE MACHE ICH DIE KOMPETENZNACHWEISE , WELCHE BEREICHE WERDEN GEPRÜFT (ÜBERSICHT) : 

handbuch_teil2_anhaenge_fabe_efz_2011.pdf (zh.ch) 











TIPPS ROGER WIE SCHREIBE DIE KOMPETENZNACHWEISE : 












VORLAGE KOMPETENZNACHWEISE VON BIZ OERLIKON (BEISPIEL)  : 












Sprachaufzeichnung mit Word (Anleitung wie diktiere ich die Kompetenznachweise ins Word) : 
















Zuteilung Kompetenznachweise 

VALIDIERUNG   BIZ OERLION   (ÜBERISCHT DER THEMEN) : 



































NACHFOLGEND SIND OBIGE DOKUMENT DIREKT HIER IN TEXTFORM EINKOPIERT : 







Tipps für die Kompetenznachweis - Aufgabe 

 (17.1.24)


 

Ziel: 

 

Planung Hilfe für Einführung Schulungsmodule absolvieren

 

 

Vorgabe: 

Hilfe bei Kompetenznachweis für die Validierung BIZ Oerlikon

Erarbeitung Hilfe bei Vorgehensweise für die einzelnen Kompetenznachweise:

 

Fragestellung:

Wie erfasse ich einen Artikel als Prüfungsaufgabe, wenn ich dies noch nie gemacht habe?

 

Ich finde zuerst die Aufgabe heraus, was genau ist der Wunsch der Aufgabe?

Was ist genau , was gewünscht wird ? Ist es ein Erlebnisbericht? Ist es eine theoretische Abhandlung?

 

Ziel der Aufgabe ist : 

 

 

……………………………………………..

 

 

 

Welche Form der Verfassung wähle ich für die Aufgabe?

 

 

Wie soll ich die Aufgabe schreiben oder umsetzen?

  • Mit schreiben 
  • Mit Sprachaufzeichnungs – APP (auf dem handy)
  • Soll ich in der Ich Form oder in der 3. Person – Form schreiben?

 

 

 

 

Einen Raster machen : 

 

Beginn:  Überlege Dir ein Erlebnis, welches Dich beschäftigt hat 

 

 

Beginne die Erzählung mit der Vorgeschichte, was weisst Du über diese Person, was habt ihr für eine gemeinsame Vergangenheit?

Länge: ca 10 Sätze

Schreibe nieder, was Deine Aufgabe bei dieser Person ist (Der Auftrag der Firma)

 

 

Nun kommt das Erlebnis, welches Du dokumentieren willst:

Schreibe auf, vom Moment an, wo das Erlebnis passiert. Je detaillierter, desto besser. Du darfst wirklich ganz von vorne beginnen, zB. : auf dem Rundgang der Nachtwache klopfte ich an die Türe. Ich klopfe immer 2 mal kurz an und gebe Zeit, ob ich eine Reaktion höre. Dann öffne ich leise die Türe, sodass ich die Person nicht erschrecke. 

….

 

Schliesse das Erlebnis mit Deiner persönlichen Erfahrung dieses Vorfalles, Erlebnisses: 

 

 

Ich war froh, dass die Person in diesem Falle aktiv mitgemacht hat, dies hat mir die Arbeit erleichtert und hat auch der Person so mehr Persönliches gegebenen.

 

 

Begründung:

 

Warum habe ich dies so gemacht (Erfahrungsbeispiele einfliessen lassen)

Warum mache ich dies so (professionelle Überlegungen, von Schulungen, von Kolleg*innen mitbekommen (Gehört – gezeigt) 

 

 

Was hätte ich anders machen können ?

Was kann ich nächstes mal besser machen ? 

 

 

 

 

Der Abschluss

 

 

Was war das Ergebnis (wurde der Person geholfen , wie wurde geholfen, wie erging es der Person)

 

Wie habe ich dies gemacht (bin ich mit dem Resultat zufrieden, habe ich die Aufgabe auch so gemacht, wie ich mir das vorgestellt habe, sind Abweichungen passiert während der Erledigung der Aufgabe)

 

Was habe ich gelernt aus diesem Erlebnis (zum Beispiel die bessere Handhabung des Aufhebens aus dem Bett  - das konkretere Nachfragen der Befindlichkeit) 

 

Wie kann ich das Erlebte in der Zukunft umsetzten (was behalte ich , was mache ich anders)

Bin ich zufrieden mit der Arbeit?




https://nohisfra.hpage.com/get_file.php?id=35468888&vnr=742068

 




Vorgaben Kompetenznachweis, Validierung BIZ Oerlikon 


Druckversion (word)



Validierungsverfahren FaGe EFZ 2009

Zuteilung Kompetenznachweise

 

MIT PERSÖNLICHEN BEISPIELEN 

 

  1. Eine Arbeitserlebenis , Anekdote bei der Arbeit ausdenken (z.B.: keine Therapie als Therapie)

  2. Erzähle diese Geschichte mir (ich nehme auf Handy auf)



  3.  

  4.  

  5.  

  6.  

  7.  

  8.  

 

 

 

Kompetenznachweise je Modul

 

Modulnummer / Modulname

Schriftlicher Erfahrungsbericht

Praxisbesuch

Mündlicher Erfahrungsbericht

A Professionelles Handeln

(1.1/1.2/1.3/1.4)

x

 

x

B Hygiene und Sicherheit

(2.1)

x

x

x

C Bedarfsgerechte Pflege und Qualitätssicherung (3.1/3.9)

x

x

x

D Körperpflege

(3.2)

x

x

x

E Bewegung und Ruhen

(3.3/3.8)

x

 

x

G Ausscheidung und Sexualität

(3.4/3.6)

x

 

 

H Atmung

(3.5)

x

 

 

J Kommunikation

(3.7)

x

x

 

K Medizinaltechnik 1

(4.1/4.3/4.4)

x

 

 

L Medizinaltechnik 2

(4.2/4.5/4.6/4.7/4.8)

x

 

 

 

Mittelschul- und Berufsbildungsamt 2/2

 

 

 

 

 

 

Modulnummer / Modulname

Schriftlicher Erfahrungsbericht

Praxisbesuch

Mündlicher Erfahrungsbericht

M Krisen und Sterben

(5.2)

x

 

x

N Ressourcenerhaltung und Prävention

(6.1/6.2)

x

x

x

O Alltagsgestaltung

(7.1/7.2)

x

x

x

P Ernährung/Essen und Trinken

(8.1/8.2)

x

 

x

Q Kleidung und Wäsche

(9.1)

x

x

x

R Haushalt

(10.1/10.2)

x

x

x

S Administration

(11.1/11.2)

x

 

x

T Logistik

(12.1/12.2/12.3)

x

 

x

U Arbeitsorganisation

(13.1)

x

 

x

V Berufsperson und Team

(14.1/14.2)

x

 

 

 

 

Kanton Zürich Bildungsdirektion

Mittelschul- und Berufsbildungsamt

Ausstellungsstrasse 80, 8090 Zürich

 

8. Dezember 2015 1/9

 

 

 

 

Validierungsverfahren FaGe EFZ 2009

Mustererfahrungsbericht 

MIT BEISPIEL 

Modul D Körperpflege (3.1)

Dieser Mustererfahrungsbericht soll Sie in der Erstellung Ihrer Erfahrungsberichte im Rah- men der Dossiererstellung unterstützen.

 

 

Aufgabenstellung: Körperpflege (3.1)

Sie unterstützen eine Klientin/ein Klient bei der selbständigen Körperpflege, leiten sie/ihn dabei an oder führen die Körperpflege stellvertretend durch.

Beschreiben und begründen Sie Ihr Vorgehen unter Beachtung der folgenden Fragestellun- gen:

 

1. Situationsbeschreibung: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung in dieser Kör- perpflege.

 

 

1. Beschreibung


  1. Was war die Ausgangslage?
  2. Was waren Ihre konkreten Aufgaben in dieser Situation?
    1. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen (Ihre Handlungen und Ihr Verhalten) detailliert Schritt für Schritt: Was haben Sie gemacht? Wie haben Sie es gemacht



1.1Ausgangslage:

Ich arbeite im Spital auf einer medizinischen Abteilung. Dabei betreue ich immer mit ei- ner Dipl. Pflegefachfrau eine Einheit in der es 5-7 Patienten gibt. Unter anderem auch Frau A. Frau A., 78 Jahre alt, wohnt mit ihrem Mann alleine daheim. Sie ist pflegebe- dürftig und somit auf Hilfe angewiesen. Sie wird von ihrem Mann betreut. Laut Aussage von Frau A. will der Ehemann keine Spitex oder andere Hilfe im Haus und die Kinder wohnen zu weit weg um helfen zu können.

 

Frau A. ist am Tag zuvor eingewiesen worden, weil ihr Blutzucker zu hoch war und sie für kurze Zeit das Bewusstsein verloren hatte. Sie ist stark übergewichtig und durch die Arthrose und Rheuma in ihren Gelenken in ihrer Mobilität eingeschränkt. Sie kann sich gut am Rollator bewegen.


 


 

 

 

 

 

 

Sie scheint aber auch nicht die Pflege zu bekommen, die sie benötigt, da sie einen star- ken Körpergeruch hat und ihre Haare fettig und ungepflegt sind.

  1. Meine Aufgabe:

Die dipl. Pflegefachfrau hat mir den Auftrag gegeben, die Pat. zu duschen. Sie hat Frau

A. bereits gefragt, ob sie Duschen möchte und diese hat zugestimmt. Sie hat mir ihr ver- einbart, dass ich ca. 9.30 Uhr mit ihr zum Duschen gehe. Zuvor hatte die Dipl. Pflege- fachfrau ihr noch die Infusion entfernen können, was das Duschen erleichtert.

  1. Handlung/Verhalten:

Bevor ich ins Zimmer gehe, klopfe ich an die Tür und trete dann ein. Ich begrüsse Frau

A. und stelle mich ihr vor. Es ist noch nicht ganz 9.30 Uhr. Ich frage sie, ob es für sie im- mer noch in Ordnung sei, zu Duschen. Sie strahlt mich an und sagt ja, denn sie hätte schon länger nicht mehr geduscht. Denn dies sei daheim so umständlich und ihr Mann mag ihr nicht wirklich dabei helfen. Ich antworte ihr, dass ich in der Dusche alles vorbe- reiten und sie in ein paar Minuten abholen werde. Auch frage ich sie, ob sie mit mir bis zur Dusche am Rollator laufen mag. Die Dusche ist ausserhalb vom Zimmer und ca. 200 m entfernt. Sie meint, dass sollte kein Problem sein. Ich frage weiter, ob sie danach eigene Kleider anziehen, oder ob sie wieder ein Nachthemd von uns möchte. Sie ant- wortet etwas verlegen, dass sie keine sauberen Kleider da habe. Ihr Mann wird später welche bringen, evtl. komme er aber auch erst Morgen. Auch Duschmittel oder Sham- poo habe sie keines da. Ob sie dann überhaupt duschen könne, fragt sie mich. Ich be- ruhige sie und antwortete ihr, dass dies alles kein Hindernis sei, und dass wir Shampoo und Duschmittel da hätten und ich ihr auch eine saubere Unterhose und ein Nachthemd geben könne. Darauf strahlt mich Frau A wieder an. Ich sage ihr, dass ich gleich wieder da sei und nun die Dusche vorbereiten gehe.

 

Ich verlasse das Zimmer und auf dem Weg zur Dusche hole ich noch Einmal-Shampoo und Einmal Duschmittel, die für solche Fälle im Ausguss gelagert sind. Auch nehme ich gleich einen Haar Fön und einen Kamm mit. Badetücher und ein sauberes Nachthemd und Unterhose hat es in einem Schrank im Badezimmer. Ich entscheide mich für die grosse Dusche, damit wir genügend Platz haben, da es in der kleinen Dusche eng wer- den kann, wenn dann noch ein Rollator mit herum steht.

 

Ich weiss, dass ich mir Zeit mit ihr lassen kann, da wir genügend Personal sind und die anderen Patienten kaum bis sehr wenig Hilfe brauchen. Die Dipl. Pflegefachfrau und ich haben zuvor darüber geredet und dies auch so vereinbart. Auch wird sich die Dipl. Pfle- gefachfrau darum kümmern, dass das Bett frisch bezogen wird während ich beim Du- schen mit der Frau A. bin. Obwohl sie nur eine Nacht darin verbracht hat, sieht das Bett

 

 

 

 

 

 

 

verschmutzt aus. Frisch geduscht soll Frau A. sich dann wieder in ein frisches Bett le- gen können.

 

In der Dusche angekommen nehme ich die Duschtücher, das Nachthemd und die Un- terhose die ich benötige heraus und lege alles bereit und schliesse das Fenster welches noch offen steht. Ich achte darauf, dass nichts im Weg steht wenn ich mit Frau A. gleich hereinlaufen werde. Ich klappe den Duschsitzt runter der an der Wand befestig ist und lege die Duschmatte richtig auf den Boden hin. Bevor ich die Dusche verlasse, schiebe ich an der Türe noch das Besetztzeichen vor, nicht dass sie in meiner Abwesenheit von jemanden anderen besetzt wird, da es in der Dusche auch ein WC hat.

 

Wieder zurück im Zimmer sitzt Frau A. bereits am Bettrand. Sie warte schon auf mich. Ich reiche ihr noch ihre Schuhe, die etwas abseits stehen und stelle ihr dann den Rolla- tor vor ihr hin. Sie steht dann fast alleine auf, bzw. braucht nur wenig Hilfe von mir um vom Sitzen ins Stehen zu kommen. Als sie steht, frage ich sie, ob sie sich fit genug fühle um bis zur Dusche zu gehen. Sie strahlt mich an und meint, ja. Und schon gehen wir los. Sie geht langsam aber sicher am Rollator und so erreichen wir ohne Probleme die Dusche. Auf dem Weg dorthin habe ich darauf geachtet, dass das Nachthemd auf dem Weg dorthin gut sitzt und nichts entblösst.

 

Im Badezimmer angekommen frage ich Frau A. ob sie vorher noch aufs WC möchte, was sie verneint, sie sei eben erst gewesen. Ich bitte sie mit dem Rollator bis zum Duschstuhl zu fahren und bevor sie absitzt ziehe ich ihr, mit ihrem Einverständnis, die Unterhosen runter und achte darauf, dass wenn sie absitzt nicht auf dem Nachthemd zu sitzen kommt, welches am Rücken offen ist. Als Frau A. sitzt, nehme ich den Rollator und stelle ihn auf die Seite, damit er mir nicht in den Weg kommt und auch nicht nass- gespritzt wird. Ich bitte Frau A. die Schuhe auszuziehen und stelle diese ebenso auf die Seite, damit diese nicht nass werden. Eigentlich gibt es für uns Mitarbeiter Gummistie- fel, die wir anziehen können, damit unsere Schuhe nicht nass werden. Doch die sind mir zu klein. Aber ich habe genügend Übung darin darauf zu achten, dass meine Schuhe nicht nass werden. Ich schaue nochmals ob ich nichts vergessen habe. Duschtücher sind in Griffnähe, ebenso Duschmittel und Shampoo. Der Haar Fön, das Nachthemd und die Unterhose liegen in sicherer Entfernung, so dass diese ebenfalls nicht nass werden.

 

Ich bitte nun Frau A. das Nachthemd auszuziehen, was sie ohne Schwierigkeiten macht. Ich nehme das Nachthemd und lege es in den Wäschesack, welcher in der Ecke des Badezimmers steht. Danach nehme ich die Duschbrause und bevor ich das Wasser einstelle, informiere ich Frau A. darüber. Ich halte die Brause dabei bewusst in eine Ecke der Dusche wo der Wasserstrahl Frau A. nicht berührt. Ich frage Frau A. wie sie das Wasser gerne hätte. Sie meint: „Schön warm“. Als ich nach meinem Gefühl das Wasser „schön warm“ hatte, fragte ich Frau A, ob die Temperatur so gut sei und be- netze ihre Füsse und Beine vorsichtig damit. Sie bejahte und ich duschte sie weiter ab

 

 

 

 

 

 

 

in dem ich den Wasserstrahl immer weiter nach oben führe. Als Frau A. weiterhin bestä- tigte, dass die Temperatur genau richtig sei, duschte ich ihren Oberkörper und auch den Rücken ab. Ich bat sie den Kopf etwas zurückzulegen und die Augen zu schliessen, da- mit ich die Haare nass machen kann. Dabei stützte ich mit meiner linken Hand ihren Kopf leicht, damit sie mit ihm nicht gegen die Wand stösst. Als die Haare gut durchnässt waren, sagte ich ihr, dass sie den Kopf wieder nach vorne nehmen und die Augen öff- nen könne. Ich gab ihr einen Waschlappen in die Hände während ich die Brause in der einen Hand hielt und fordere sie auf, den Waschlappen unter der Brause nass zu ma- chen und sich das Gesicht zu waschen. Als sie damit fertig war, gab ich ihr Duschmittel auf den Waschlappen und fordere sie auf, sich den Oberkörper damit einzuseifen. Ich nahm mir dann einen zweiten Waschlappen, mache ihn nass, und stelle nun, dass Was- ser ab. Frau A. machte mir einen vergnügten Eindruck während sie sich ihren Oberkör- per und die Arme einseift. Sie strahlt mich an und meint, eine so grosse Dusche sei schon praktisch. Ihre daheim sei so klein, da komme sie kaum rein. Und in die Bade- wanne steigen gehe auch nicht mehr, denn dann komme sie nicht mehr raus. Sie du- sche so gerne und könne dies doch nur selten tun. Ich mache ebenfalls Duschmittel auf meinen Waschlappen und informiere Frau A. darüber, dass ich ihr den Rücken einseife und ob sie sich dazu etwas nach vorne beugen könne. Sie meinte, dass sei kein Prob- lem und führte dies auch sogleich aus. Ich seifte ihr ihren Rücken gründlich ein. Frau A. schien diese „Rückenmassage“ zu geniessen. Sie meinte, dass es sie immer jucke am Rücken und es richtig angenehm sei. Als ich fertig bin, bitte ich sie sich wieder aufrecht hinzusetzen. Ich frage sie, wie weit sie mit dem Einseifen sei. Sie meint sie sei soweit fertig mit dem Oberkörper. Ich bitte sie noch die Oberschenkel einzuseifen während ich die Beine und Füsse übernehme. Dazu gehe ich vor ihr in die Hocke. Dadurch habe ich sie im Blickfeld und gleichzeitig arbeite ich so rückenschonend. Ich frage sie, ob sie kalt habe. Sie verneint, es sei schön warm hier drin.

 

Als ich mit ihren Beinen und Füssen fertig bin und sie mit den Oberschenkeln, frage ich sie ob sie die Haare selber waschen möchte. Sie meint, sie habe Mühe wegen der Arth- rose in den Schultern, sie könne sich nicht mal mehr selber kämmen. Dabei zeigte sie mir, wie weit die Arme noch heben kann. Sie kommt noch knapp bis zur Stirn mit den Fingern. Also übernehme ich das für sie. Dabei achte ich darauf, dass ihr kein Shampoo in die Augen läuft. Ich schamponiere ihr die Haar mit einer Hand gut ein und stütze ihr den Kopf mit der anderen. Damit ich überall hinkomme, wechsle ich meine Hände ab.

Dann nehme ich die Brause, stelle die Temperatur wieder richtig ein, frage sie erneut, ob die Wärme des Wassers gut sei. Wieder bitte ich sie den Kopf etwas nach hinten zu kippen und die Augen zu schliessen und dusche ihr das Shampoo aus den Haaren und achte dabei dass ihr kein Wasser in die Ohren und übers Gesicht läuft. Als ich fertig bin, lass ich sie den Kopf wieder in die normale Haltung nehmen. Dann stelle ich das Was- ser nochmals ab, und wasche ihr die Haare nochmals, da diese so fettig waren. Natür- lich mit dem Einverständnis von Frau A. Wieder achte ich darauf, dass sie kein Sham- poo in die Augen bekommt. Als ich ihr das Shampoo aus den Haaren spüle dusche ich

 

 

 

 

 

 

 

danach auch den Rest des Körpers ab, damit sie sicher warm genug hat und nicht friert. Vor allem achte ich darauf, dass ihr Füsse Seifenfrei sind. Als ich fertig bin, frage ich sie, ob sie sich selber Intim waschen kann. Sie bejaht, doch dazu müsse sie aber auf- stehen. Ich zeige ihr wo sie sich an der Wandhalterung in der Dusche halten kann und gebe ihr Hilfestellung beim Aufstehen. Durch das Abwaschen der Seife von den Füssen habe ich sichergestellt, dass sie nicht rutscht. Ich gebe ihr ihren Waschlappen und lasse sie sich selber intim Waschen. Als sie fertig ist, stelle ich das Wasser wieder ein, frage ob die Temperatur des Wassers stimmt und dusche den Rest der Seife von ihr ab, wäh- rend sie noch steht. Ich frage wie es ihr geht. Sie meint: „Sehr gut“, und strahlt mich an. Ich achte darauf, dass es am Boden keine Seifen mehr hat und schalte das Wasser aus und bitte Frau A. noch einen Moment stehenzubleiben. Ich greife ein kleines Handtuch und lege es auf den Duschsitz und schnappe mir ein grosses Badetuch, welches ich ihr über die Schultern lege und bitte sie, sich wieder zu setzten. Frau A. setzt sich hin und fängt von sich an mit den Ecken des grossen Badetuches, sich das Gesicht zu trock- nen. Ich greife nach einem weitern, kleinen Handtuch und frage Frau A. ob ich ihr die Haare etwas trocken frottieren kann, was sie bejaht und sie hält mir sogleich den Kopf hin. Ich frottiere ihr die Haare so gut wie möglich und streife ihr zum Schluss ihre schul- terlangen Haare nach hinten. Danach hat sie sich mit dem grossen Badetuch den Ober- körper und die Arme getrocknet, während ich ihr mit dem Handtuch noch den Rücken abreibe. Danach trocknet sie sich noch die Oberschenkel während ich die Unterschen- kel und die Füsse trockne. Ich achtete vor allem darauf, die Zehenzwischenräume zu trocken und schaute mir diese auch noch gleich genauer an. Damit die Füsse nicht wie- der feucht werden, lege ich ihr das Handtuch am Schluss unter die Füsse. Ich frage Frau A. ob ich noch die Hauverhältnisse unter ihren Brüsten kontrollieren könne. Sie meint: „Selbstverständlich. Da muss ich immer aufpassen. Ich werde da schnell rot.“ Sie hebt dabei selber ihre Brüste an und ich kann mir die Hautverhältnisse anschauen, die soweit okay sind.

 

Ich habe mir während dem Abtrocknen ihre Haut überall genau angeschaut. Sie war vor dem Duschen überall sehr schuppig. Die Haut schaut nun viel besser aus. Ich sagte ihr diesbezüglich nichts, da ich sie nicht in Verlegenheit bringen wollte. Aber einige braune Flecken am Rücken waren nun nicht mehr vorhanden. Ich legte ihr das Badetuch über die Oberschenkel und fragte sie, ob ich ihr den Rücken und die Beine noch mit einer Creme einreiben soll. Sie bejahte. Den Oberkörper und die Arme übernahm sie. Als sie fertig eingecremt war, half ich ihr in die Unterhosen zu schlüpfen und zog diese bis zu den Oberschenkeln hoch und half ihr dann noch das Nachthemd anzuziehen. Dann holte ich die Schuhe und sie schlüpfte selber hinein während ich das Handtuch unter ih- ren Füssen weg nahm und es in den Wäschesack legte. Das Badetuch behielt ich noch. Ich stellte den Rollator vor ihr hin und bat sie aufzustehen. Sie schaffte dies mit wenig Hilfestellung von mir. Ich sagte ihr, dass ich sie nun noch Intim trocknen werde, ob dies für sie in Ordnung sei. Sie bejahte. Ich trocknete zuerst den vorderen Intimbereich und danach das Gesäss ab. Dabei schaute ich mir auch gleich die Haut der Bauchfalte und

 

 

 

 

 

 

 

das Gesäss genauer an. Danach legte ich das Badetuch weg und informierte sie, dass ich die Unterhosen noch ganz hochziehe. Als sie fertig gekleidet war, bat ich sie sich auf den Stuhl beim Lavabo hinzusetzen, um ihr dort noch die Haare zu kämmen und zu trocknen. Sie lief mit dem Rollator zum Lavabo und ich stellte ihr dann den Stuhl so hin, dass sie sich problemlos hinsetzen konnte.

 

Ich fragte sie, wie es ihr gehe und sie meinte sie fühle sich wohl. Ich fragte sie, ob es nicht zu anstrengend gewesen war. Sie verneinte und meinte, sie fühle sich deutlich wohler als vor dem Duschen. Ich kämmte ihr die Haare und föhnte sie mit dem Fön tro- cken. Dabei achtete ich darauf, dass es Frau A. nicht zu heiss wurde auf der Kopfhaut. Als die Haare trocken waren, begleitete ich Frau A. zurück ins Zimmer. Ich liess be- wusst noch das Besetztzeichen im Badezimmer drin, da ich nachher noch zum Aufräu- men zurückkommen wollte. Im Zimmer angelangt, wollte Frau A. am Bettrand sitzen bleiben und in einer Zeitschrift lesen. Ich achtete drauf, dass sie alles in Griffnähe hat, auch die Glocke, und verabschiedete mich dann von ihr. Frau A. bedankte sich noch- mals bei mir.

 

Ich bin dann wieder ins Badezimmer und habe die beiden restlichen gebrauchten Tü- cher in den Wäschesack gelegt. Dann habe ich mit heissem Wasser die Dusche abge- spült, damit es keine Seifenreste mehr hat. Mit dem Bodenschaber habe ich den Boden trocken gezogen. Damit alles schneller trocknet (vor allem die Wände) habe ich das Fenster geöffnet. Vor dem Rausgehen habe ich nochmals einen Rundblick in den Raum geworfen um sicherzustellen, dass der nächste der reinkommt über nichts stolpert oder ausrutschen kann. Den Fön habe ich mit in den Ausguss genommen und ihn dort vor dem Versorgen mit Desinfektionsmittel abgerieben.

 

Danach bin ich zur Dipl. Pflegefachfrau und habe ihr rapportiert wie das Duschen abge- laufen ist. Was hat Frau A. selber gemacht. Was habe ich übernommen. Wie die Haut- verhältnisse aussehen. Sie wird dies dann alles im Pflegebericht dokumentieren.

 

 

 

 

 

 

 


  1. Begründung
    1. Begründen Sie Ihr Vorgehen (Ihre Handlungen und Ihr Verhalten) mit professionel- len Überlegungen: Warum haben Sie es fachlich und methodisch so gemacht?
      1. Nennen Sie mindestens eine Alternative: Was wäre auch noch möglich gewesen?

2.1Fachliche/methodische Begründung:

Mir war wichtig, dass sich Frau A. zu jederzeit wohl fühlt und nicht friert. Auch sollte ihre Sicherheit gewährleistet sein.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Deshalb habe ich sie auch gefragt, ob sie sich überhaupt vorstellen könne, bis zur Du- sche zu laufen. Denn ich wollte nicht, dass sie schon müde war, wenn wir dort waren. Auch nach dem Duschen habe ich sie gefragt wie es ihr gehe. Wäre sie zu müde gewe- sen um zurückzulaufen, dann hätte ich den Rollstuhl geholt und sie zurückgefahren.

Doch das war nicht nötig und ich habe mit ihr gleichzeitig so ein Gehtraining machen können.

 

Ich habe sie während dem Duschen alles machen lassen, was sie selber kann und ihr dafür auch genügend Zeit gegeben. Es ist wichtig, dass das, was die Patienten können, sie auch selber machen. Vor allem dann, wenn es ihr Ziel ist wieder nach Hause zu ge- hen. Die Selbständigkeit erhalten und fördern ist darum unumgänglich. Das zeigt den Patienten aber auch, wozu sie wirklich fähig sind und stärkt ihr Selbstwertgefühl.

 

Die Hautverhältnisse zu beobachten ist wichtig. Bei adipösen Patienten ist dies vor al- lem unter der Brust, in der Bauchfalte und auch in den Leisten wichtig. Da kann sehr schnell ein Pilz entstehen durch Feuchtigkeit und Wärme. Darum ist es auch wichtig nach dem Duschen diese Stellen gut zu trocknen.

 

Ich habe der Dipl. Pflegefachfrau rapportiert, wie es gegangen ist. Das ist wichtig, damit dies dokumentiert werden kann und man so mit der Zeit auch einen Verlauf sieht. Vor allem um festzustellen, ob sich jemand in seiner Selbstständigkeit verbessert. Auch weiss man dann auch wie die Hauverhältnisse ausgesehen haben.

2.2Was wäre auch noch möglich gewesen?

Natürlich hätte ich Frau A auch am Lavabo waschen können. Doch dann hätte ich ihr die Haare nicht waschen können. Wobei dies am Lavabo schon auch möglich wäre aber deutlich umständlicher. Auch ist eine Dusche deutlich gründlicher als sich am La- vabo zu waschen.

 

Ein Bad konnte ich ihr leider nicht anbieten, da wir auf der Abteilung keine Badewanne mehr haben. Die wurde kaum mehr gebraucht, weshalb sie zu Gunsten von mehr Du- schen vor ein paar Jahren ausgebaut worden war.

 

Ich hätte mehr übernehmen können und wäre deutlich schneller gewesen. Aber dann hätte ich ihre Selbständigkeit nicht gefördert. Und abgesehen davon hatte ich ja auch klar genügend Zeit.

 

Ich benutze im Normalfall gerne die eigenen Waschprodukte der Patienten. Da sie aber keine da hatte, habe ich unsere genommen. Ich hätte warten können, bis ihr Ehemann kommt und die Sachen bringt. Doch da ich nicht wusste wann er genau kommt, wäre es etwas schwierig geworden mit der Arbeitsplanung. Im Nachhinein war es gut, dass ich

 

 

 

 

 

 

 


sie am Morgen geduscht hatte. Denn er kam erst am übernächsten Tag, ohne Kleider und ohne Toilettenartikel für sie.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


  1. Reflektion
    1. Was war konkret das Ergebnis Ihres Vorgehens?
      1. Setzen Sie sich mit Ihrem Vorgehen auseinander: Wie ist es Ihnen gelungen? Wie schätzen Sie Ihr Vorgehen im Nachhinein ein?
      2. Schlussfolgerung: Inwieweit nutzen Sie in Zukunft Ihre gewonnenen Erkenntnisse? Was behalten Sie bei bzw. was ändern Sie in Ihrem Vorgehen?


 


 

  1. Was war konkret das Ergebnis meines Vorgehens?

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, weil ich Frau A. geduscht habe ohne sie dabei zu überfordern. Sie hatte auch nach dem Duschen noch genug Kraft, um wieder ins Zim- mer zu laufen. Auch achtete ich darauf, dass sie weder auf nassem Boden ausrutschte noch über ein Hindernis stolperte. Somit war ihre Sicherheit gewährleistet.

  1. Wie ist es mir gelungen?

Ich habe sie während dem Duschen beobachtet und sie auch immer Mal wieder nach ihrem Befinden befragt. Sie äusserte klar, dass sie sich während dem Duschen auch wohl gefühlt hat und auch danach wohler fühlte. Dies konnte ich ihr während dem Du- schen ansehen, denn es hatte ihr offensichtlich Spass gemacht.

 

Durch die Beobachtung der Hautverhältnisse und das gute Abtrocknen der Haut, vor al- lem der gefährdeten Hautpartien, habe ich sichergestellt, dass die Haut intakt bleibt.

 

Durch die klare Rückmeldung an die Dipl. Pflegefachfrau habe ich sichergestellt, dass diese ebenfalls informiert ist und einen Pflegebericht schreiben kann. Somit ist der Pfle- geverlauf gesichert. Ich weiss, dass unterdessen auch der Sozialdienst eingeschaltet worden ist, um mit dem Ehemann zu reden, da seine Frau offensichtlich pflegerisch ver- nachlässigt wird.

  1. Schlussfolgerung

Ich merke immer wieder, wie wichtig gute Teamabsprache ist. Dadurch wusste die Dipl. Pflegefachfrau wo ich war und ich wusste, dass ich mir genügend Zeit nehmen konnte. So konnte ich mich am Tempo von Frau A. anpassen was auch dazu führte, dass es gut geklappt hat. Ich würde es das nächste Mal wieder gleich machen. Ausser, dass ich ei- nen Bademantel besorgen werde. Denn das Nachthemd passte gerade knapp noch. So

 

 

 

 

 

 

 


kann ich, wenn ich mit ihr durch den Gang laufe den Bademantel ihr zumindest über die Schultern hängen, damit die Rückenpartie vor Blicken geschützt ist.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mustererfahrungsbericht 

OHNE BEISPIEL , LEERER KOMPETENZNACHWEIS

 

 

Modul D Körperpflege (3.1)

Dieser Mustererfahrungsbericht soll Sie in der Erstellung Ihrer Erfahrungsberichte im Rah- men der Dossiererstellung unterstützen.

 

 

Aufgabenstellung: Körperpflege (3.1)

Sie unterstützen eine Klientin/ein Klient bei der selbständigen Körperpflege, leiten sie/ihn dabei an oder führen die Körperpflege stellvertretend durch.

Beschreiben und begründen Sie Ihr Vorgehen unter Beachtung der folgenden Fragestellun- gen:

 

1. Situationsbeschreibung: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung in dieser Kör- perpflege.

 

 

1. Beschreibung


  1. Was war die Ausgangslage?
  2. Was waren Ihre konkreten Aufgaben in dieser Situation?
    1. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen (Ihre Handlungen und Ihr Verhalten) detailliert Schritt für Schritt: Was haben Sie gemacht? Wie haben Sie es gemacht



1.1Ausgangslage:

 


 


 

 

 

 

 

 

Meine Aufgabe:

 

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  1. Handlung/Verhalten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2..Begründung

  1. Begründen Sie Ihr Vorgehen (Ihre Handlungen und Ihr Verhalten) mit professionel- len Überlegungen: Warum haben Sie es fachlich und methodisch so gemacht?
    1. Nennen Sie mindestens eine Alternative: Was wäre auch noch möglich gewesen?

2.1Fachliche/methodische Begründung: