AKTION MIETEN STADT ZÜRICH , IDEE LANCIEREN
Mieten in der Stadt Zürich
Wohnen ist gemäss UN- Sozialpakt (Artikel 11) ein Grundrecht. Jede*r hat das Recht auf eine angemessene Form von Wohnen und den dadurch entstehenden Schutz vor Unversehrtheit. Das Wohnen einer Gattung (z. B. des Homosapiens) ist eine Form der Gesellschaftung.
Unter Gesellschaftung versteht der Autor den Umstand, dass bei sehr komplexen Aufgabenteilungen (z.B. bei oben erwähnter Gattung, ebenfalls anzutreffen bei hochorganisierten „Tieren“ wie den Ameisen). Auch hier ist „Wohnen“ ein Bestandteil:
Themen-Übersicht:
- Der Vertrauensbildung
- Das Wohnen
- Der gesellschaftliche Unterschied: Mieten oder Kaufen
- Die Erbanlange Wohnung
- Zürich und das Wohnen
- Konsequenz
Die Vertrauensbildung:
Bei der Vertrauensbildung versteht der Autor, den Schutz des Einzelnen in der Gruppe. Die Verteidigung (als eines der Urgefühle) als Form von Gemeinsamkeit (zusammen gegen etwas (sei das Natur, Andere Lebewesen oder auch andere gleichartige Gruppen) verstärkt das „Gefühl“, zusammen erfolgreich zu sein.
Sowohl bei der Gattung Homosapiens als auch bei dem Beispiel Ameisen, ist das „Erfolg haben durch Zusammenseines“, eine Basis des Lebens. Die Entwicklung vom Schlafen (welches übrigens nicht alle Formen des Lebens verwenden, bzw. in ganz unterschiedlichen Formen – welche sich von den Formen Homosapiens oder Ameise enorm unterscheiden, umgesetzt werden (Zugvögel können mit einem Gehirnteil schlafen (besser: ausruhen,) wobei das andere beim Flug aktiv ist).
Thema dieser Analyse ist jedoch das Entgelten von Wohnung). Die obige Kurzanalyse zeigt einen kurzen Überblick des Schlafens (als vorangehende Form des Wohnens und den Zusammenhang zu Lebewesen, welche die Form der Gesellschaft verwendet haben.
Das Wohnen:
Das heutige Wohnen geht weit mehr über das ursprünglich Schlafe hinweg (beim Homosapiens die Entwicklung vom Zusammenliegen beim Feuer, teilen mit mehreren in einer Höhle, den Schutz durch Materialien (z.B. Holz), der Beginn der Sippen-Schlafens (Pfahlbauer), hin zum eigenen Schlafen (Hof und Verdienen (Schlafen und auch Schutz geben von domestizierten Lebewesen), hin zu Schutzbehausungen (wie Burgen) , bis zum mittelalterlichen , erweiterten Burgwohnens), zu den ersten Städten der Hochkulturen (Çatalhöyük der Jungsteinzeit – verlorene Stadt (archäologische Bezeichnung) des Königs Amenophis III. in Luxor – Rom – London).
Mit der Urbanisierung (Verstädterung) welche vor Rund 200 Jahren begann) , begann eine neue Form des Schlafens, welche ab diesem Zeitpunkt als „Wohnen“ bezeichnet werden kann. Direkt im Zusammenhang mit der Urbanisierung liegt auch die Wirtschaftlichkeit. Je mehr Handel betrieben wurde, des grösser wurden Städte, mit dem Zuwachsen von Handelsvolumen, wurde das Wohnen auch immer komplexer). Komfort und Wohlstand bereiteten sich aus, welche sich auch auf das Wohnen direkt ausübte).
Mit Wohlstand und Komfort wird auch das Begehren grösser. Wohnen wird zur gesellschaftlichen Referenz. In dieser Zeit wird das Wohnen in das „kleine Schloss“ ausgebaut (im Englischen wird bis heute der gängige Begriff verwendet „my castle“) , und vor allem wird dies immer mehr Menschen (des heutigen Homospaiens futuristica) ein Begehren („ich will auch in die Stadt, ich will auch eine Wohnung, ich will eine schöne Wohnung , ich will eine grosse Wohnung - durch die Wohnung definiere ich mich gegenüber anderen – die Wohnung ists eine Investition (welche ich als Orientierung in der Gesellschaft nutzten kann -- hier bin ich zu Hause, ich kann ich mich zurückziehen, hier ist mein Bezugspunkt , auch wenn draussen alles drunter und drüber geht).
- Der gesellschaftliche Unterschied (mieten oder kaufen)
- Vor allem in der modernen Stadt gibt es die gesellschaftliche Unterschiedlichkeit:
- Ich habe Wohneigentum (ich bin jemand)
- Ich bin Mieter (in bin Abhängig)
Kurz ausgeholt: Der unterschiedliche Auftritt zwischen Menschen ist eine alte, angeboren Form der Differenzierung. In der Differenzierung liegt das individuelle Bedürfnis, „Anders“ zu sein und dieses auch aufzuzeigen. Somit gelingt es dem Menschen, seine angeborene Individualität zu manifestieren und sich materiell abzugrenzen, und somit auch die Möglichkeiten, durch die Abgrenzung auch Auszugrenzen.
Je näher der Mensch zusammenrückt, des wichtiger wird die Abgrenzung, sei dies in der Mode, in der Stellung bei der Arbeit, im Hobby, und auch beim Wohnen.
Die Konsequenz dessen ist die Kapitalisierung. Die Moderne Form der Kapitalisierung liegt in Investitionen, auf welche sich die Investierenden, verlassen könne. Lange Zeit galt die Kapitalisierung in Wertpapieren als sicher. Durch die veränderte Form der Kapitalbegierde sind viele Formen der Sicherheit verloren gegangen. Eine Investitionsform ist und bleibt das Wohnen. Die Fläche, welche begehrlich ist, ist eine sichere Einnahmequelle.
Die Erbanlage Wohnung
Ein Grossteil der Liegenschaften wird auch im neuen Jahrtausend durch Vererbung verändert. Der Anspruch auf die Eigennutzung (welche zwar jetzt wieder diskutiert wird) ist jedoch dem Gewinn gewichen. Oftmals auch durch Streitereien. Es ist kein Geheimnis, dass es Liegenschaft gibt, welche von einer Erbgemeinschaft verwaltet werden, einen unterdurchschnittlichen Mietpreis verlangen. Das Objekt der Vererbung zu verkaufen oder abzureissen und Neues entstehen lassen, ist auch sehr attraktiv. Neue Mietpreise sind in den meisten Fällen einiges höher als bestehende Mieten.
Zürich und das Wohnen
Im 20. Jahrhundert gab es in Zürich die 4 W’s , welcher sogar über die Grenzen hinweg bekannt waren: WoWoWohnige und Woooooz.
Die Thematik von wenig leerstehenden Wohnungen (ein Index für die Statistik) ist nicht nur ein Medienbegriff der jetzigen Zeit. Dokumente über Armut im Zusammenhang mit Wohnen sind in der Stadt Zürich gut dokumentiert und haben sogar schweizerischen dokumentarischen Erfolg in den Kions gefeiert.
Eine willkommene gemeinnützige Form für das Wohnen ist in Zürich sehr populär und auch sehr verankert. Der Gemeinnützige Wohnungsbau. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts, wurde die Bau -und Spargenossenschaft, das damals jungen Zürich Mietervereins, in das Wohnen (Leben) gerufen. Seit daher sind die Baugenossenschaften nicht nur Garant für entsprechend zahlbarer Wohnungen, nein sie bieten auch mit ihren Begleitfunktionen vieles an, um Mieter*innen auch eine gute Wohnqualität zu bieten. Zu erwähnen gilt hier ,post Scriptum, dass die kantonale Initiative „Wohnungsinitiative“ Ende September 2023 eingereicht werden konnte, nur 5 Monate nach Unterschriften Sammelbeginn.
Konsequenz
Mittels Initiativen versucht ein Teil der Politischen Ebene, die Wohnungen zu subventionieren. Auch die permanente Förderung von gemeinnütziger Wohnung profitiert davon. Die Mieterverbände stehen für Beratungen offen, auch bei juristischer Unterstützung bei Mietzinserhöhungen, welche seit den Einführungen des Referenzzinssatzes automatisch an die Höhe der Mieten gekoppelt wird. Ferner hat die Stadt Zürich allen Bewohnenden, welche sich entsprechend registriert haben, einen Zuschuss an die steigenden Energiekosten zur Verfügung gestellt.
Die Stadt Zürich verfügt über ein gutes privates und städtisches Beratungsnetz, welches bei Wohnungsproblemen oder sogar bei Wohnungsverlust, beratend hilft.
Die erwähnten Beweggründe des Kapitales Wohnungen werden auch zukünftig keine Entspannung auf dem Wohnungsbau haben. Nur danke der politischen Möglichkeit, Gesetzesänderungen zu thematisieren, und einer gewillten politischen Vertretung, wird Wohnung in der Stadt Zürich, im Vergleich zu anderen Gross- bzw. Megastädten, eine wohnliche Form behalten.
Niederschrift 6.12.23
projekt mieten untersützung verfasst 13.12.2023
Wohnen
Daher liegt es auf der Hand, dass der Kapitalismus obsiegen wird.
Die politische Form und auch Funktion könnte für diese Problematik folgendes Aufgreifen:
Personen, welche bescheiden Leben (Sozialhilfe, Unterstützung für die Krankenkassenprämien) bekommen einen Zuschuss an die Mietausgaben.
Die Vergütung wird wie folgt geregelt:
Die von der Sozialhilfe festgelegte Miete wird für Sozialhilfebezüger*innen, als Referenzbetrag betrachtet.
Für Personen, welche durch die Krankenkassenverbilligung profitieren, wird ein Prozentualer Betrag vom Mietreferenzbetrag der Sozialhilfe, addiert und ab diesem Betrag besteht ebenfalls eine Unterstützungsbedingung.
Die dadurch entstehenden Ausgaben werden durch eine Kompensationszahlungen vergütet, welche Vermietende entrichten sollen, sobald der Durchschnittswert aller Mieten einen bestimmten Betrag (durch das Parlament festzulegen) übersteigt und den Betrag für die Mieten der Sozialhilfe um 100% übersteigt).
Befristet auf 10 Jahre, wird vom Parlament verlängert oder gestoppt.
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