Phishing und weitere Betrugsversuche
Gefahren erkennen und richtig reagieren
https://nohisfra.hpage.com/get_file.php?id=35711249&vnr=693168
Sie sind Opfer eines digitalen Betrugs geworden?
Erstatten Sie Anzeige bei der zuständigen Kantonspolizei.
Bei der Suisse ePolice können Sie in einigen Kantonen verschiedene Arten von Cyberdelikten online zur Anzeige bringen, ohne dafür auf einen Polizeiposten zu gehen. Die erfassten Strafanzeigen werden direkt an die zuständige Polizeistelle übermittelt und automatisiert in die bestehenden Rapportsysteme übernommen.
Sie haben Zweifel, ob eine Nachricht tatsächlich von der Post ist?
Wir klären für Sie ab, ob Betrügerinnen und Betrüger am Werk sind oder ob ein E-Mail oder SMS wirklich von der Post stammt.
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Notfall oder unsicher?
Wir helfen Ihnen weiter
Jede und jeder kann Opfer eines digitalen Angriffs oder eines Betrugsversuchs werden. Falls Sie von einem Betrug betroffen sind oder auch nur den Verdacht haben, dass Sie betroffen sein könnten, sollten Sie nicht zögern.
Sie haben Ihre Daten auf einer Phishing-Seite angegeben? Dann sollten Sie dies tun:
- Passwort ändern: Ändern Sie umgehend in unserem Kundenportal «Meine Post»
- Ihre Zugangs- oder E-Mail-Passwörter zu Postdienstleistungen. Login-Daten
- zu anderen Portalen wie sozialen Netzwerken, Auktions-Plattformen oder anderen
- Bezahlsystemen sowie Ihre Kreditkartendaten müssen Sie direkt beim jeweiligen Anbieter ändern.
- Sicherheitscheck durchführen: Prüfen Sie im Online-Sicherheits-Check der
- Swiss Internet Security Alliance (SISA) unter ibarry.ch, ob Ihr System von Malware befallen ist.
- Kreditkarte sperren: Sperren Sie Ihre Kreditkarte, wenn Sie Ihre Kreditkartendaten
- bereits angegeben haben. Bei den meisten Anbietern finden Sie auf der Rückseite
- Ihrer Karte eine Telefonnummer, unter der Sie die Karte sperren lassen können.
Melden Sie verdächtige Nachrichten
Mit Ihrer Meldung helfen Sie, andere zu schützen. Melden Sie das E-Mail
oder die verdächtige Website dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS, früher NCSC)
oder leiten Sie das E-Mail weiter an reports@antiphishing.ch, wenn möglich als Anhang,
damit sämtliche Informationen über den ursprünglichen Absender erhalten bleiben.
Danach löschen Sie das E-Mail, um sicher nicht auf den Köder hereinzufallen.
Echt oder Fake?
So erkennen Sie Phishing & Co.
Betrugsversuche erkennen ist gar nicht immer so einfach.
Einige Tipps, wie Sie sich besser schützen können.
Phishing und andere Betrugsversuche gehören zu den realen
Gefahren im Internet. Häufig versuchen Betrüger,
- mit gefälschten E-Mails oder Websites an persönliche Daten
- zu gelangen (z. B. Kreditkarteninformationen oder Zugangsdaten/Passwörter
- für das E-Banking, das E-Mail- oder Social-Media-Konto),
- über manipulierte Links und Anhänge Schadsoftware zu installieren
- und so unbemerkt Zugriff auf Computer und Smartphones zu erhalten,
- mit QR-Codes potenzielle Opfer auf eine betrügerische Website
- oder zu einer schädlichen App zu leiten, um Daten zu stehlen oder Malware zu verbreiten.
Es gibt verschiedene Betrugsvarianten. Oft zum Einsatz kommen E-Mails,
Telefonanrufe, SMS oder WhatsApp-Nachrichten oder eine Kombination aus diesen Möglichkeiten.
Phishing und weitere Betrugsversuche
Gefahren erkennen und richtig reagieren
Betrugsversuche im Internet
Augen auf – auch im Stress
Betrugsversuche im Internet sind nicht nur nervig, sondern
auch gefährlich. Einerseits nimmt die Anzahl stetig zu,
andererseits gehen die Betrüger immer raffinierter und
professioneller vor. Deshalb kann heute jede und jeder
Opfer eines Betrugsversuchs im Internet werden.
Mit Wachsamkeit und dem Befolgen einiger Grundregeln lassen
sich die meisten Betrugsversuche jedoch verhindern. Im Zweifelsfall
oder im Notfall helfen wir Ihnen schnell und unkompliziert weiter.
Phishing und weitere Betrugsversuche
Gefahren erkennen und richtig reagieren
Häufige Betrugsversuche
Nicht überall, wo Post draufsteht, ist Post drin
Um ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen, missbrauchen Betrüger
im Internet gern bekannte und vertrauenswürdige Marken.
Extrem beliebt ist die Schweizerische Post. Laut Anti-Phishing-Bericht 2023
des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS, früher NCSC) wurde 2023
der Markenname der Schweizerischen Post mit 21 Prozent
Am meisten von Cyberkriminellen für Phishing missbraucht.
Dies sind die häufigsten Betrugsversuche im Namen der Schweizerischen Post:
Links auf gefälschte Post-Websites/-Apps
Nachrichten mit Links auf gefälschte Post-Websites und eine
Aufforderung, eine gefälschte «Die Post»-App zu installieren.
Wer die App installiert, erhält die gefälschte «Swiss Post»-App, die sich auch gleich als SMS-Messenger installieren will. Die Links in den Nachrichten verweisen dabei immer auf eine
gefälschte Post-Website. Erkennen lässt sich das daran, dass der
hinterlegte Link nicht auf post.ch, poste.ch, posta.ch oder
swisspost.ch bzw. swisspost.com endet.
Hier finden Sie Infos zur offiziellen Post-App und wo Sie diese
sicher auf Ihr Smartphone herunterladen können.
Gefälschte E-Mails und SMS
Gefälschte E-Mails/SMS, die im Namen der Schweizerischen
Post verschickt werden, sehen teilweise täuschend echt aus.
Gerade in Zeiten von ChatGPT & Co. ist es für die Betrüger
immer einfacher, die gefälschte Nachrichten in völlig
korrekter Sprache zu verfassen.
Nachricht, in der Kunden aufgefordert werden, ihre persönlichen
Informationen (Passwort, Kreditkarteninformationen usw.) zu
ktualisieren. Ein Link in der Nachricht verweist dabei immer auf
eine gefälschte Website im Post-Layout. Die Post fragt nie per
Mail oder SMS nach persönlichen Informationen.
E-Mails, in denen Kunden über eine angebliche Paketzustellung
informiert werden, oft mit korrekter postalischer Zustelladresse
(Strasse/Nr.). Die E-Mail-Adresse des Absenders ist gefälscht
und hat nichts mit der Post zu tun.
E-Mails und SMS, in denen Kunden über einen angeblich erfolglosen
Zustellversuch informiert werden. Die E-Mail-Adresse des Absenders
ist gefälscht und hat nichts mit der Post zu tun. Die Post verlangt
nie eine Empfangsbereitschaft oder einen speziellen Strichcode zur
nochmaligen Zustellung.
E-Mails und SMS, die suggerieren, dass der Kunde ungelesene
Nachrichten von der Post erhalten habe. Ein Link in der Nachricht
verweist dabei immer auf eine gefälschte Website im Post-Layout.
Die Post verschickt keinerlei solche Mitteilungen.
Aufforderung an Kunden, ein SMS mit «psc150» innerhalb
einer Frist von 24 Stunden an die Nummer 474 zu schicken,
damit sie ihr Paket erhalten. Die Post setzt keine so kurzen
Abholfristen und versendet keine E-Mails mit der Aufforderung,
Codes an Telefonnummern oder E-Mail-Adressen zu schicken
oder Codes über Links in E-Mails einzugeben.
Nachricht, die suggeriert, dass für den Kunden in einer
Filiale ein Paket zum Abholen bereit sei, und die unter
anderem eine Bestätigung per SMS an die Nummer 41414
sowie ein anschliessendes Mail an service-code@post.ch verlangt.
SMS mit Nachrichten wie «Paket im Terminal festgehalten»,
die dazu auffordern, für den Empfang einer Sendung eine Fracht/Gebühr
zu bezahlen. Der Link im SMS führt auf eine gefälschte
Seite im Post-Layout. Die Post versendet keine SMS mit Zahlungsaufforderungen.
Nachricht, die einen Anruf an eine 0901-Nummer verlangt,
die nicht zur Schweizerischen Post führt.
Auch der Absender sowie die im Mail aufgeführte
E-Mail-Adresse und weitere Inhalte haben nichts mit der Post zu tun.
Nachricht mit einer falschen Sendungsnummer.
Der Absender, die angegebene E-Mail-Adresse und
weitere Inhalte haben nichts mit der Post zu tun.
Mails, die sich auf eine Rechnung bzw. ausstehende Zahlung
beziehen, deren Betrag meistens auch im Betreff (z. B.
Post.ch Rechnung 666 CHF) aufgeführt ist. Sie enthalten
einen gefährlichen Anhang (ein DOCX-Dokument) mit einer Malware.
Öffnen Sie auf keinen Fall den Anhang und löschen Sie das Mail umgehend.
E-Mails von IncaMail, dass ein Paket bei der Post deponiert
wurde und mit einem gesicherten Link die Bestellung
bestätigt werden muss. Die Nachricht kommt weder
von der Post noch von IncaMail. Der Link verweist auf eine gefälschte Website.
E-Mails von IncaMail, dass ein Paket bei der Post deponiert
wurde und mit einem gesicherten Link die Bestellung
bestätigt werden muss. Die Nachricht kommt weder
von der Post noch von IncaMail. Der Link verweist auf eine gefälschte Website.
Betrügerische Adressen/Absender
Hinter folgenden Adressen/Absendern stecken Betrüger:
Nachrichten, die Kunden manchmal nach einem
Onlinekauf erhalten. Enthalten einen paysget-Link
(z. B. https://post.ch.paysget.info/cash26424823 oder mit einer anderen Endzahl), in dem der Empfänger aufgefordert wird, den Kaufbetrag zu überweisen, wobei der Betrag angeblich über die Post CH AG abgebucht wird. Um die Überweisung auszulösen, soll der Empfänger seine persönlichen Daten inklusive Kontostand angeben. Ignorieren Sie solche Links und geben Sie keinesfalls Ihre Informationen preis.
Gewisse Mails mit dem Betreff «Track consignments»
und dem oben aufgeführten Absender enthalten einen Link auf ein vermeintliches «Shipping Label». Hinter den Mails bzw. den Links verbergen sich infizierte Server, die den PC mit Malware infizieren, um auf Daten zugreifen zu können.
Auf Schweizer Inserate-Plattformen verlangen Betrüger
in gefälschten Verkaufsinseraten, dass die gewünschte Ware
im Voraus mit eingescannten Gutscheinen bezahlt wird. Die betrügerischen Mails enthalten teilweise echte Angaben und fordern den Adressaten möglicherweise dazu auf, persönliche Zahlungsdaten zu senden. Die Post verlangt von ihren Kunden nie, persönliche Zahlungsdaten zu senden. Im Mail selbst fällt zudem ein Mix aus verschiedenen Zustellorganisationen auf.
Kleinanzeigenportale: gefälschte Auftragsbestätigungen
Eine Masche, denen Personen begegnen können, die auf Kleinanzeigenportalen ihre Ware anbieten. Die Betrüger spielen Kaufinteresse vor und benachrichtigen die Verkäufer dann darüber, dass sie die Ware nicht persönlich abholen könnten. Stattdessen, so behaupten die Betrüger, hole ein Kurier der Post die Ware ab. Um den Abholauftrag zu bestätigen, werden die Verkäufer auf eine Website mit ausländischer Domain verwiesen, die im Post-Stil aufgebaut ist (inkl. Post-Logo), beispielsweise auf https://post-receive.com/buy. Dort sollen die Verkäufer dann ihre Kreditkartendaten sowie einen Authentifizierungscode, der per SMS gesendet wird, eingeben. Durch die Authentifizierung haben die Betrüger uneingeschränkten Zugriff auf die Kreditkarten der Verkäufer. Ignorieren Sie solche Anfragen und geben Sie keinesfalls Informationen von sich preis.
Facebook: gefälschte Aktionen und Angebote
Eine Aktion auf Facebook, die nur dem Anschein nach von der Schweizerischen Post stammt. Gezeigt wird eine Palette mit Paketen, verbunden mit dem zeitlich begrenzten Angebot, diese für einen kleinen Betrag zu erwerben. Auf den Paketen ist gross das Logo der Post abgebildet und unter dem gefälschten Facebook-Post sind begeisterte, aber ebenfalls gefälschte Kommentare zu sehen. Interessierte werden aufgefordert, ein Formular auszufüllen. Dadurch gelangen die Betrüger an Daten, die sie mutmasslich für Phishing-Zwecke missbrauchen. Beurteilen Sie solche Sonderangebote immer kritisch und prüfen Sie den Link, bevor Sie ihn öffnen.
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